Das Grundprinzip der von Sandra Janoff und Marvin Weisbord entwickelten Zukunftskonferenz (Future Search) ist den vorhergehenden Methoden ähnlich. Vertreter*innen aller vom Thema betroffenen Interessengruppen kommen zusammen. Die breite Beteiligung hat einerseits den Sinn, möglichst viele Perspektiven und Sichtweisen in den Raum zu bringen, das wechselseitige Lernen zu steigern und den Teilnehmenden Eindrücke zu vermitteln, die – wo erforderlich – unter die Haut gehen. Andererseits wird dadurch erreicht, dass nach der Zukunftskonferenz (Future Search) viele die vereinbarten Ziele mittragen, den neuen Geist ausstrahlen und sich für die Umsetzung der Maßnahmeplanung engagieren. 

Mindestens so wichtig wie diese greifbaren Ergebnisse sind die immateriellen Wirkungen. Die Teilnehmenden stehen hinter der von ihnen selbst erarbeiteten Vision und sind motiviert, diese umzusetzen. Die Energie der Akteur*innen wird erneuert, denn von dem in der Zukunftskonferenz entstehenden Geist und der Begeisterung springt auch einiges auf die im Umfeld über, die nicht teilnehmen konnten. Die Teilnehmenden erleben sich als eine Gemeinschaft, die gemeinsame Ziele hat.

  • Teilnehmer*innenzahl: 62 oder 74
  • Dauer: 20 Stunden an 3 Tagen
  • Ergebnisse: Nachhaltig zusammenarbeitende Arbeitsgruppen, gemeinsam beschlossene Ziele, Leitgedanken, Projekte
  • Anmerkungen: Teilnehmende werden von einer Vorbereitungsgruppe festgelegt und persönlich eingeladen. Der Vorbereitungsprozess dauert etwa ein halbes Jahr. Nach ca. vier bis sechs Monaten findet eine eintägige Nachfolgekonferenz statt.