„Am Ende der Weiß-heit?“ nach Lida von den Broek

Es hat sich gezeigt, dass die Vermittlung von theoretischem Wissen in der antirassistischen Bildungsarbeit nicht den Kern des Problems erreicht. Ginge es bei rassistischem Verhalten und Denken vorrangig um einen intellektuellen Prozess, könnte es mit Wissensvermittlung behoben werden. Die Niederländerin Lida van den Broek geht jedoch davon aus, dass Rassismus in tieferen, emotionalen und unbewussten Strukturen zu finden ist. Vieles von Lida van den Broek findet sich in den nachfolgend entwickelten AntiBias- oder Betzavta-Trainingsansätzen wieder.

Daher zielen diese Workshops darauf, unbewusste Strukturen aufzudecken. In Übungen und Gesprächen werden durch die eigene Sozialisation entstandene rassistische Strukturen aufgedeckt und untersucht.

Ziele des Workshops sind

  • mögliche eigene rassistische Anteile in sich selbst zu erkennen.
  • eine Sensibilisierung für Vorurteile und Rassismus zu erreichen.
  • neue Ideen für einen anderen Umgang mit schwierigen Situationen zu entwickeln.
  • einen Vergleich zu anderen Trainings-Ansätzen vornehmen.

Der Workshop richtet sich an Menschen, die sich mit dem Thema persönlich auseinander setzen wollen. Jeder Workshop wird von ARGO an die Bedürfnisse und Interessen der Teilnehmenden angepasst.