Ein zentraler Punkt der Arbeit gegen Rechtsextremismus ist es, Menschen für das Thema und seine Auswirkungen zu sensibilisieren Das Wissen über die Hintergründe erzeugt mehr Sicherheit und bietet somit mehr Handlungsspielräume. Oftmals fehlt es genau an dem Wissen und den entsprechenden Methodiken und Konzepten, um rechtsextreme Einstellungen im Umfeld zu erkennen und ihnen dann zu begegnen. Im ländlichen Raum ist die Schwelle sehr hoch, bis man wirklich bereit ist zu erkennen, dass der Nachbarsjunge oder die langansässige Familie rechtem Gedankengut anhängt. Und zu alledem ist der Übergang fließend. Daher halten wir es für notwendig, Menschen vor Ort zu schulen und für ein aktives Argumentieren zu wappnen. Dafür ist es notwendig, das bestehende Wissen über Rechtsextremismus, seine Auswirkungen, seine Geschichte, seine Grundannahmen zu vertiefen und die zivilgesellschaftlichen Aktivitäten und Positionierungen zu stärken

Themen der Fortbildung

  • Informationen über rechtsextreme Ideologien, d.h. über ihren Wertekontext, ihre geschichtliche Entwicklung und ihr heutiges Erscheinungsbild: Was bedeutet Rechtsextremismus heute?
  • Lokale Bestandsaufnahme auf dem Hintergrund der vorhererhaltenen Informationen: Wo und was wird vor Ort wahrgenommen?
  • Verhaltensweisen im Umgang mit rechtsextremen Kolleg*innen: Was lässt sich auf rechtsextreme Parolen erwidern? Wie kann man mit ihnen umgehen?
  • Entwicklung von Handlungsstrategien für die zukünftige Arbeit.

Dieser Workshop richtet sich an alle Bürger*innen, Verantwortliche in Politik und Verwaltung, die ihr Unbehagen gegenüber rechtsextremem Gedankengut und Erscheinungsformen in Handeln für mehr Demokratie, Vielfalt und Toleranz umwandeln wollen.

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