Beim Konzept der Zukunftswerkstatt handelt es sich um eine sozial-kreative Problemlösungsmethode, die in drei Phasen verwirklicht wird: einer Kritik-, einer Utopie- und einer Realisierungsphase. Sie dauert je nach Thema, Zielgruppe und gewünschtem Ergebnis zwischen 3 Stunden und 3 Tagen. Ziel des Basistrainings ist es, das Konzept „Zukunftswerkstatt“ kennen zu lernen und selbst zu erproben. Im Ergebnis sollen die Teilnehmenden ermuntert werden, anschließend selbständigen Gebrauch von der Methode zu machen und ihr methodisches Repertoire auf der Grundlage gemachter Erfahrungen zu vertiefen, sowie Tagungen und Seminare, auch mit großen Gruppen, kreativer zu gestalten.

Die Fortbildung richtet sich an Multiplikator*innen mit Moderationserfahrungen und an Menschen, die über gute kommunikative Fähigkeiten verfügen. Eine gute Voraussetzung für die Teilnahme an der dreitägigen Fortbildung ist es, die Methode schon einmal als Teilnehmende erlebt zu haben. Die von ARGO entwickelten Module sind je nach den Vorkenntnissen der Teilnehmenden sehr variabel konzipiert. Grundsätzlich gliedern sie sich in zwei Teile: Der erste Teil umfasst die Moderation einer dreistündigen Zukunftswerkstatt zu einem Thema, das der Trainingsgruppe am Herzen liegt. Dies ist der Erfahrung geschuldet, dass man partizipative Methoden nicht theoretisch erklären kann, sondern sie erleben muss, um ihre Wirkung und Bedeutung zu verstehen. Im zweiten Teil evaluieren und analysieren wir gemeinsam das Konzept Zukunftswerkstatt; die Trainingsgruppe moderiert eine eigene Kurzwerkstatt. Zusätzlich wird die Bedeutung von partizipativen Methoden erarbeitet und es gibt einen Ausblick auf weitere Planungsmethoden und Moderationstechniken für große Gruppen. Didaktisch arbeiten wir mit Übungen, kleineren Rollenspielen, Modellen und kurzen zusammenfassenden Inputs.